Efringen-Kirchen
15. August 2001

"Ein Traum" - fast doppelt so viele Besucher kamen als erwartet
BZ-INTERVIEW: Die"SpanischeNacht? im 0rtszentrum hat die Erwartungen von Organisator Hanspeter Lenz bei weitem übertroffen / Vieles am Ende ausverkauft
Die "Spanische Nacht" Im Ortszentrum von Efringen-Kirchen sprengte am Wochenende alle Erwartungen. Rund 2 500 Besucher feierten bis tief in die Nacht hinein. Die BZ wollte von Hanspeter Lenz, Vorsitzender des Fördervereins des ortsansässigen Musikvereins, wissen, wie seine ganz persönliche Bilanz aussieht und was noch besser hätte laufen können.

Hanspeter Lenz

FOTO: SCHOPFERER

BZ: Wie sieht Ihre Bilanz aus?

Lenz: Es war einfach phänomenal. Vom Auf- bis zum Abbau klappte einfach alles. Das Programm war auch klasse und das Wettet hat super mitgespielt. Auch die Menschen strömten ja in Massen. Besonders gefreut hat mich, dass auch viele ehemalige Aktive mitgeholfen haben.

BZ: Worin liegt das Erfolgsrezept?

Lenz: Es Ist ein etwas anderesfest. Das fängt bei der Bestuhlung mit Gartenmöbeln an. Wir wollen kein lautes, sondern ein stimmungsvolles und fröhliches Fest, bei dem auch die älteren Leute mit einbezogen werden. Zur späteren Stunde kommen dann auch viele junge. Es kommen aber keine Leute, die sich nur volllaufen lassen wollen und meinen, sie müssten dann "Remmidemmie" machen. Auch der Termin in den Sommerferien hat sich bestens bewährt.

BZ: Was könnte noch besser laufen?

Lenz: Da gibt es nicht viel. Die erfolgreiche Konzeption werden wir beibehalten. Die Anordnung der Stände im Kreis war optimal, auch dass wir die Bühne an den Rand versetzt haben, hat viel gebracht. Beim Programm werden wir vielleicht noch den ein oder anderen Punkt einbauen. Mir persönlich liegt im Magen, dass das Rathaus-Cafe an seinem eigentlichen Ruhetag öffnet tund mit sehr großem Personaleinsatz bewirtet. Das nimmt uns sehr viel Geld weg. Wir konnten die Pächterin dieses Jahr zwar zu einer kleinen Spinde, bewegen, es deckt aber bei weitem nicht das, was wir verlieren. Zumal wir die ganze Arbeit, Gema-Gebühren und das große Wetter-Risiko haben.

BZ: Jetzt gab es ja grosse Engpässe bei den Speisen, bei Sangria und auch Wein...

Lenz: Beim Wein gab es lediglich beim spanischen Engpässe. Den kann man auch nur begrenzt einkaufen. Bei der, Sangria hätte ich nicht gedacht, dass es solch einen riesigen Andrang gibt. Aber was hätten wir mit übrig gebliebenem Sangria machen sollen? Den kann ich ja nirgends verkaufen. Das Gleiche gilt für das Essen. Was hätten wir mit ein paar Zentnern übrig gebliebener Paella machen sollen? Da hätte man schnell ein paar Tausend Mark Verlust gemacht. Wir haben für 1500 Leute kalkuliert, dass es dann fast doppelt so viele werden sollten, konnten wir nicht vorausehen. Damit genügend Nachschub vorhanden ist, werden wir im nächsten Jahr mit den ortsansässigen Mertzgerbetrieben ausreichend Reserven sicherstellen.

BZ: Unter welchem Motto wird im nächsten Jahr die Sommernacht stehen?

Lenz: Das werde ich heute noch nicht verraten (lacht).

mao
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