„Um 23 Uhr gab es kaum mehr ein Durchkommen“, hat Geugelin beobachtet. Dabei tröpfelten die Besucher zu Beginn eher nach und nach ein. Dementsprechend begann das Programm etwas später als ursprünglich geplant. „Auf dem Rathausplatz wäre das anders gewesen“, sagt Geugelin. Das war nicht das einzige, was sich mit dem anderen Veranstaltungsort verband. Vor allem war der Aufwand im Vorfeld, aber auch im Nachhinein unvergleichlich höher. Der Förderverein und seine 60 Helferinnen und Helfer hängte sich mächtig ins Zeug, um in der nüchternen Halle Atmosphäre zu schaffen. Dafür wurde kaum ein Aufwand gescheut. Am liebsten hätte man noch die großen und schweren Palmen vom Rathausplatz in die Halle geschafft doch darauf wurde mit Rücksicht auf den empfindlichen Hallenboden dann doch lieber verzichtet.
Im Akkord hatten die Männer und Frauen hinter der Bar zu tun. „Die haben bestimmt Muskelkater“, bezeugt Geugelin seinen Respekt dafür, wie sie ohne Unterlass mit hölzernen Stößeln Limetten quetschten. „Um 23 Uhr waren die Vorräte aufgebraucht.“ Auch beim Essen waren die exotischen Angebote gefragt. „Es ist nichts übrig geblieben“, ist Geugelin zufrieden. Schließlich sei das keine Selbstverständlichkeit bei einem Angebot, das aus dem Rahmen falle.
Dennoch, bei aller Zufriedenheit über das abgelaufene Fest, auch in Zukunft soll es möglichst als Freiluftveranstaltung stattfinden. Im nächsten Jahr ist erst einmal das „Wäschi-Fest“ an der Reihe, das im Zelt stattfindet. Darüber hinaus gibt es noch keine festen Pläne, wohl aber Gedanken. Zum einen darüber, welches Motto dann gewählt wird. Ein zweites Mal Brasilien wird es zunächst nicht geben. „Wir werden uns etwas Neues ausdenken“, so Geugelin. Zum anderen macht man sich beim Förderverein Gedanken über den Zeitpunkt. Denn in den vergangenen acht Jahren war das erste Augustwochenende sechs Mal verregnet, rechnet Geugelin vor. |