Wer um 18 Uhr kam, hatte noch freie Sitzwahl. Nur vereinzelt waren wenige Tische mit Besuchern besetzt, und wer Hunger hatte, der musste Geduld aufbringen. Kein Wunder, denn erst um 19 Uhr wurde die Sommernacht eröffnet, und dann ging es Schlag auf Schlag.
Schon eine Stunde später glich es einem Glücksspiel, noch einen freien Stuhl zu finden. Und wer dann seinen Hunger stillen wollte, musste wieder Geduld aufbringen, eine lange Schlange hatte sich da schon vor der Essensausgabe gebildet. Die Fritteuse für die Kartoffelchips war dem Ansturm schlicht nicht gewachsen, zu viele wollte die Kartoffeldelikatesse mit leckerem Gyros und Tzatziki genießen.
Und trotz der langen Wartezeiten war das Gyros um 21.30 Uhr ausverkauft, musste eiligst beim Metzger nochmals Nachschub geordert werden
Gut 50 Helfer hatten also alle Hände voll zu tun, damit die rauschende Sommernacht auch als ein bleibendes Erlebnis in der Erinnerung der Festgäste blieb. Die Besucher genossen vor allem das italienische Flair auf dem zur Piazza zwischen Palmen und Fontana herausgeputzten Rathausplatz.
Und damit die musikalische Umrahmung stimmte, hatte man zum Sommernachtsauftakt die Dübis-Big-Band aus dem Schweizerischen Rheinfelden und die aus dem Wiesental stammenden Pepperhouse Stompers verpflichtet.
Letztere hatten freilich zunächst einmal kräftig mit elektrischen Soundproblemen zu kämpfen. Ohne Mikros und Boxen spielten sie unplugged ihre ersten Lieder, bis man den den Übeltäter im Kabelwirrwarr fand: Ein Schweizer Stecker hatte sich dazwischen gemogelt. Mit Blues und Dixieland-Musik erfreuten sie dann aber doch noch bis tief in die Nacht die Besucher.
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